Slow Food
Slow Food ist ein Begriff der gleichnamigen Organisation, der als Ausdruck für genussvolles, regionales und bewusstes Essen geprägt wurde. Er steht im Gegensatz zum uniformen, globalisierten und angeblich genussfreien Fast Food.
Die Nicht-Regierungs-Organisation wurde 1986 von dem Italiener Carlo Petrini gegründet, nachdem an der Spanischen Treppe in Rom eine McDonald’s-Filiale eröffnet wurde.
In den folgenden Jahren wurde daraus eine internationale Vereinigung mit über 85.000 Mitgliedern in 132 Ländern. Die Ziele der Bewegeung werden in einer programmatischen Erklärung genannt:
- Der Genuss steht im Mittelpunkt, weil jeder Mensch ein Recht darauf hat.
- Qualität braucht Zeit.
- Die ökologische, regionale, sinnliche und ästhetische Qualität ist Voraussetzung für Genuss.
- Geschmack ist keine Geschmackssache, sondern eine historische, kulturelle, individuelle, soziale und ökonomische Dimension, über die durchaus gestritten werden soll.
Auf internationaler Ebene umfassen diese Ziele vor allem den Aufbau einer “Slow Food Arche” (bzw. auch “Arche des Geschmacks” genannt). Diese dient der Bewahrung regionaler Nahrungsspezialitäten. Außerdem geht es auch um Projekte zur Erhaltung regionaler Obst-, Gemüse-, Getreidesorten- und Nutztiervielfalt, sowie um den Erhalt, die Wiederbelebung und Umsetzung traditioneller Weiterverarbeitungsmethoden.
Auf der Website von Slow Food finden Sie mehr zu diesem Thema.
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Tags: bewusstes Essen, Carlo Petrini, Fast Food, Slow Food












